Jobdetails

Die Arbeit in einer wissens- wie kompetenzorientierten Tierschutz- und Tierrechtsorganisation erfordert insbesondere die laufende Kenntnisnahme, eigenständige Sammlung und vor allem auch Aufbereitung von Informationen rund um die Bereiche der landwirtschaftlichen Tiernutzung und Tierschutzwissenschaften. Zur Unterstützung und zum weiteren Ausbau der diesbezüglichen Arbeit bietet das Wissenschaftsressort der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt (Bereich Tierproduktion) ab November 2018 eine Stelle im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes an.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann werden Sie Teil unseres Teams – wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerbungsende
18. September 2018

Starttermin
15. November 2018 (oder später)

Dauer
mind. 6 Monate

Einsatzort
Büro der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt in Berlin

Ihre Aufgaben

  • Sie arbeiten bei der Aufarbeitung von inhaltlichen Informationen rund um die Themen »Tierproduktion« (landwirtschaftlich gehaltene Tiere) und »Tierschutzwissenschaften« mit.
  • Sie unterstützen das Team bei der Erfassung und Pflege grundlegender Daten und Quellen zur landwirtschaftlichen Tiernutzung.
  • Sie wirken bei Recherchen zu aktuellen internen wie externen tierbezogenen Anfragen mit.
  • Sie unterstützen das Team unseres Wissenschaftsressorts bei seinen alltäglichen Aufgaben.

Ihr Profil

  • Sie arbeiten sich begeistert in Tierschutz- und Tierrechtsthemen ein und erschließen sich dabei auch gerne neue Themenbereiche und Aufgabengebiete.
  • Sie verfügen über Grundkenntnisse in Veterinärmedizin oder tierbezogenen Wissenschaften. Ein fortgeschrittenes oder abgeschlossenes Studium in diesen Disziplinen wäre ideal.
  • Die Arbeit im Team macht Ihnen Freude.
  • Sie arbeiten zielsicher und sind gut organisiert.
  • Sie haben sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift.
  • Wir freuen uns, wenn Sie bereits erste Erfahrungen in der schriftlichen Aufarbeitung komplexer Informationen für die Öffentlichkeit gemacht haben.
  • Sie identifizieren sich mit dem Leitbild der Stiftung

Wir bieten

  • Einblicke in aktuelle tierschutzpolitische Themen
  • Anleitung und Betreuung durch eine Tierärztin
  • Einblicke in die generelle Arbeitsweise einer NGO
  • Arbeiten in freundlicher Atmosphäre
  • flexible Arbeitszeiten mit Home-Office-Möglichkeit
  • auf Wunsch ein kostenfreies Einzelzimmer in unserer BFD-WG in Berlin-Köpenick

Vergütung, Arbeitszeit und Bewerbung
Sie erhalten den Höchstsatz für den Bundesfreiwilligendienst (390 Euro pro Monat). Wenn Sie das WG-Zimmer nicht in Anspruch nehmen, dann erhalten Sie eine zusätzliche Pauschale (260 Euro pro Monat) – zusammen dann 650 Euro pro Monat. Details zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie auf dieser Seite des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Die Arbeitszeit beträgt 35 Stunden pro Woche.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail an Marietheres Reinke (mr@albert-schweitzer-stiftung.de).

Zu den Übernahmechancen nach einem Bundesfreiwilligendienst
Pauschale Aussagen zu den Übernahmechancen sind nicht möglich. Ob wir Bundesfreiwilligen im Anschluss eine feste Stelle anbieten können, hängt im Wesentlichen von drei Faktoren ab:

  • den erbrachten Leistungen
  • ob wir unser Team im jeweiligen Bereich ausbauen
  • ob uns das nötige Budget für eine Stelle zur Verfügung steht

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Ehrfurcht vor dem Leben war die handlungsleitende Maxime Albert Schweitzers, der sich auch die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt verpflichtet.

Um den daraus entstehenden Handlungsauftrag umsetzbar zu machen, konzentrieren wir uns auf den Bereich, in dem vom Menschen mit Abstand am meisten Leid und Tod verursacht wird: die Nutzung von Tieren und Tierprodukten als Nahrungsmittel. In Ländern wie Deutschland ist es für eine gesunde Ernährung nicht notwendig, Tiere für die Herstellung von Lebensmitteln leiden und sterben zu lassen. Deshalb fördern wir die vegane Ernährungsweise als die derzeit ethisch beste Lösung. Ihre umfassende Verbreitung ist ein langwieriger Prozess, der Zwischenschritte erfordern kann, die wir begrüßen. Dazu zählen auch die Reduktion des Fleischkonsums und die vegetarische Ernährung. Da ein Ende der Nutzung von Tieren als Nahrungsquelle derzeit nicht absehbar ist, wirken wir zudem auf eine weniger qualvolle Züchtung, Haltung und Tötung der Tiere hin.

Damit unsere Arbeit ihre maximale Wirkung entfalten kann, entwickeln wir unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Erkenntnisse Kampagnen mit Hebelwirkung, welche vor allem die Bereiche Wirtschaft und Verbraucherinformation sowie auch Recht und Politik umschließen. Auf allen Ebenen gehen wir mit den jeweiligen Akteuren praktikable Schritte in Richtung eines respektvollen Umgangs mit den Tieren und erleichtern auch vermeintlichen Gegnern den Ausstieg aus bisherigen Handlungsmustern. Da eine einzelne Stiftung dies unmöglich allein umsetzen kann, kooperieren wir mit Organisationen, die kompatible Ziele verfolgen.

Wir sind ein heterogenes Team, in dem sich unterschiedliche Hintergründe gegenseitig bereichern und Potentiale entfalten. Ermöglicht wird unsere Arbeit durch Spenden, die wir als Investitionen von Menschen betrachten, die einen größtmöglichen Wandel im Umgang mit den sogenannten Nutztieren erzeugen wollen. Deshalb streben wir nach größtmöglicher Effektivität und arbeiten effizient. Unsere Arbeit soll auch insgesamt zu einem ehrfurchtsvolleren Umgang mit Tieren und letztlich allem Leben beitragen.